Alter und Pflege Torfnest

Mit seinen 21 Plätzen stellt das Alters- und Pflegeheim Torfnest die Altersbetreuung in Oberegg sicher. Die gemütliche Atmosphäre inmitten der Natur und die überschaubare Betriebsgrösse sorgen dafür, dass sich die Bewohnerinnen und Bewohner wohlfühlen können. Als Teil des Gesundheitszentrums Appenzell bietet das Torfnest eine engmaschige und persönliche Betreuung durch professionelle Pflegefachkräfte.

Unser Leitbild

Idyllische Lage: Alters- und Pflegeheim Torfnest in Oberegg

Das Torfnest liegt auf einem Hügel mitten im Grünen. Gerade diese ländliche Lage wird von den Bewohnerinnen und Bewohnern sehr geschätzt. Es ist herrlich ruhig, man ist umgeben von der Natur und dem heimeigenen kleinen Bauernhof mit vielen verschiedenen Tieren. Neben den zwei Katzen lassen es sich auch ein Pfau und Enten gut gehen. 

Modernes Alters- und Pflegezentrum

Das Haus besitzt eine sehr wohnliche und heimelige Atmosphäre in einer familiären Gemeinschaft. Das Zentrum des Torfnests bilden die Küche und der grosszügige Aufenthaltsraum, der Platz für Begegnungen und gemeinsames Geniessen bietet. Bei schönem Wetter laden rund ums Haus verschiedene Sitzgelegenheiten mit einer schönen Aussicht zum Verweilen ein.

Leitung

Marc Fatzer

Leiter Pflege und Betreuung
marc.fatzer@gzai.ch

Samantha Schiavo

Stv. Leiterin Pflege und Betreuung
samantha.schiavo@gzai.ch

Torfnest Oberegg

Die Geschichte des Torfnest Oberegg

2021

Zusammenschluss des Torfnest mit den Gesundheitszentrum Appenzell. Die Struktur des Hauses wird angepasst. Die Heimleitung wird durch eine Leitung Pflege & Betreuung ersetzt. Die Geschäftsleitung wird vom Kantonalen Gesundheitszentrum Appenzell übernommen.

Das Torfnest erhält alle Voraussetzungen um Menschen bis ans Lebensende mit Pflegefachpersonen vor Ort zu begleiten. Die elektronische Pflegedokumentation wird professionalisiert. Die familiäre, heimelige Atmosphäre des Heims wird auf achtsame Weise erhalten und mit neuen Erkenntnissen aus der Pflege, Küche und Hauswirtschaft ergänzt. Die langjährige tiefe Verbundenheit der Familie Fürer ist bis heute spürbar. Max Fürer arbeitet bis heute im Torfnest und trägt weiterhin zu einer familiären Atmosphäre bei. Mit seiner Frau Doris zusammen werden die Blumen gepflegt um und am Haus.

2016 – 2020

Geht die Leitung an einen externen Heimleiter über. Die Heimleiterwohnung wird aufgelöst und zu Bewohnerzimmer umgebaut. Die Heim Leitung wohnt extern.

1979 – 2017

Doris und Max Fürer – Ramsauer übernahmen die Leitung des Heims und des angeschlossenen Landwirtschaftsbetriebs. Das Ehepaar Fürer wohnte in der Heimleiter Wohnung im Torfnest.

1994 brannte das Torfnest vollständig aus. Der an gleicher Stelle erbaute Neubau wurde 1996 eingeweiht. Während der Bauzeit wurden die Bewohner ins Watt und Bürgerheim Appenzell ausgelagert. Die Familie Fürer musste ausserhalb des Torfnest eine neue Wohnmöglichkeit finden. Als der Neubau eröffnet wurde, kehrten sie in die Wohnung im Torfnest zurück.

1997 übernahm der Kanton das Alters- und Invalidenheim Torfnest

2003 wird das Haus um ein Stockwerk erhöht. Bei laufendem Betrieb werden die Bauarbeiten vorgenommen und abgeschlossen. 

1948 – 1979

Am 17.02.1948 ging die Heimleitung an Jakob und Anna Fürer – Dschulnig über. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Torfnest nach aussen hin den Eindruck einer Anstalt verloren. Ein Brand im Bürgerheim Gonzern am 27.09.1967 veränderte die Funktion des Torfnest. Ein Teil der Bewohnenden wurde an das Bürgerheim Appenzell überführt und ein Teil fand im Torfnest ein neues Zuhause. Die Bezeichnung des Torfnest wurde in «Alters- und Invalidenheim» geändert.

Die Eheleute Jakob und Anna Fürer – Dschulnig verstanden es in vorzüglicher Weise, den Bürgerheim Betrieb zu führen und vorerst für die Kinder und später für die alten und betagten Leute zu sorgen. Quelle: Vertiefungsarbeit 2006, Max Fürer.

1969/70 und 1976 wird das Heim saniert um die «vormals prekären Verhältnisse» zu beseitigen.

1861 – 1948

«Vom Kauf der Liegenschaft 1861 bis zur Übernahme von Anna und Jakob Fürer 1948, hatte das Alter & Pflege Torfnest durch einen Brand und eine Renovation, eine bewegte Vergangenheit. » Zitat, Max Fürer, Vertiefungsarbeit «Generationen», 2006

« Die beiden Rhoden, Oberegg und Hirschberg, waren bemüht eine geeignete Liegenschaft zur Errichtung einer Waisenanstalt zu finden. Die Heimat Torfnest scheint ideal zu sein, denn neben Acker und Wiesland gehörte auch ein einfaches Haus, Stall und Schopf zu Liegenschaft. Am 27.05.1861 beschloss die Vorsteherschaft Hirschberg, dass über den Kauf der Liegenschaft umgehend abgestimmt werden muss. Der Kauf der Liegenschaft zu einem Preis von 23000.- Fr., wurde vom Volk angenommen.

Die Liegenschaft wurde saniert. Der Innenausbau umfasste 12 bis 14 Zimmer und einen Webkeller mit sechs Webstühlen. In der Stube wurde der alte Ofen wiederhergestellt. Das Torfnest war Heimat für Arme und Waisenkinder. Es wurde von Schwestern des Mutterhauses Ingebohl geführt.

Über Jahrzehnte wurde eine Art Eigenfinanzierung praktiziert. Mit der Landwirtschaft wurde das Einkommen generiert und Anhand des Rechnungsergebnis Vieh und Gerätschaften angekauft oder Reparaturen vorgenommen.

1934 wohnten 24 Kinder, 5 Erwachsene und 3 Angestellte im Torfnest.

26.10.1934 fing der Dachstock des Stalls Feuer und brannte vollständig nieder. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Am 01.12.1947 war die Kündigung der Schwestern des Mutterhauses Ingebohl. Dies fiel in die Zeit der Planung für Renovationen und bedeutet ein schwerer Schicksalsschlag. Quelle: Vertiefungsarbeit 2006, Max Fürer.

Kontakt

Alter und Pflege
Torfnest
Torfneststrasse 3
9413 Oberegg
T 071 788 78 00
info@gzai.ch

Freie Plätze
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Freie Zimmer

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